Auf der Homepage der La Mama steht es geschrieben: „Die La Mama hat Flair und Tradition. Einer der schönsten Terassengärten Wiens vermittelt das Gefühl von einem Stückchen Urlaub“. Ich muss zugeben, in diesem Text steckt tatsächlich ein wenig Wahrheit. Für Lokalmatadore des 14. Wiener Gemeindebezirks schon lange bekannt, gilt diese kleine, aber feine Pizzeria nach wie vor für die meisten Wiener als unbekannter Ort, den man auch nicht allzu leicht „per Zufall“ findet. Am Weg von Hütteldorf Richtung Schottenhof / Höhenstraße – gleich nach dem Campingplatz auf der rechten Seite versteckt sie sich – die La Mama. 
Mehrere Male hat sie schon den Pächter gewechselt, aber eines ist über die Jahre immer gleichgeblieben: der wunderschöne, urige Schanigarten und das solide Essen zum guten Preis-Leistungsverhältnis. Die La Mama ist für mich der ideale Ort für einen lauen Sommerabend, um – entweder romantisch zu zweit oder auch mit Freunden – einen netten Abend zu verbringen. Das Lokal selbst ist winzig und sehr urig…daher kann es bei Schlechtwetter auch schnell passieren, dass die Tische im Innereren knapp werden. Es ist auch sehr gut für Feiern geeignet, da es oberhalb des Gartens noch ein Salettl gibt, das man extra mieten kann. Aber Achtung – das Lokal hat eine Wintersperre (liegt daran, dass es nicht wirklich winterfest ist, was zumindest die Heizung betrifft…) – hat also nur von 1. April bis 31. Oktober geöffnet.
Kategorien: Italienisch · Summer in the City
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Jahrelang hab ich am Rande der Stadt gewohnt, doch niemals wäre ich dabei auf die Idee gekommen, nach Wien zu fahren, um eine „Wanderung“ zu unternehmen. Dies hat sich allerdings in letzter Zeit geändert, nicht nur weil ich seit einem Jahr nun „echte Wienerin“ bin (wenngleich noch immer am Rande der Stadt) , sondern weil mich eine Freundin auf die tollen „Wienwanderwege“ der Stadt Wien aufmerksam gemacht hat. Es gibt dazu einen eigenen Wanderführer, den man kostenlos über die Stadt Wien beziehen kann. Mein absoluter Favorit von all jenen Touren, die ich bisher unternommen habe, ist dabei der Stadtwanderweg 1 . Ein absolutes Muss für alle, die einerseits Wiens Vielfalt so lieben (Weinberge mitten in der Stadt) und noch mehr für jene, die von auswärts kommen und Wien mal abseits von Ring, Kärntner Straße und Grinzing kennenlernen möchten. Bei mir ist der Stadtwanderweg 1 jedes Mal Pflichtprogramm, wenn ich Besuch aus dem Ausland habe. Und ich kann sagen – alle Wienbesucher waren bisher begeistert.

Was ist also das Besondere daran: Der Weg ist rund 10km lang und startet bei der Endstation der Linie D in Nussdorf ( man sollte ungefähr 3 Stunden Gehzeit einrechnen). Von dort führt der Weg über Waldwege und Weinberge bis zum Kahlenberg. Von dort geht es wieder abwärts über die Weinberge mit herrlicher Aussicht auf die Stadt und die Donau bis zurück nach Nussdorf. Das Gute daran: es bieten sich mehrere Möglichkeiten zur gemütlichen Einkehr. Mein Lieblingstipp dazu: Beim Abstieg hat ein Weinbauer (dessen Name mir leider entfallen sind) mitten im Weingarten einen kleinen Buschenschank eröffnet, der lediglich aus einem kleinen Standl inkl. Minibuffet (Tipp: Brezeln mit Liptauer!) und ein paar Tischen besteht. Dort sitzt man praktisch mitten im Weingarten, und kann gleichzeitig die Sonne und den herrlichen Blick auf die Stadt genießen. Ich bin jedenfalls immer wieder begeistert von dieser kleinen Wanderung, denn man hat wirklich das Gefühl, man ist irgendwo in der Südsteiermark und bekommt richtiges Urlaubsfeeling
. Und das mitten in Wien !
Kategorien: Wein und Co · Wochenende
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Jedes Jahr wächst die Lokalszene am Naschmarkt und fast so scheint es, als ob jedes Jahr ein anderes, neues Lokal gerade „in“ ist. War es vor einigen Jahren das DELI, so sprach letztes Jahr plötzlich jeder vom TEWA, und heuer ist wieder ein neues Lokal dazugekommen: das NENI. Viel wurde darüber in letzter Zeit geschrieben (z.b hier) - mal viel Gutes, mal weniger Gutes. Egal, was man also selbst drüber denken mag und welche persönlichen Erfahrungen man mit Küche und Service so gemacht hat, eines kann man dem NENI auf keinen Fall absprechen: Erstens, es ist das einzige 2stöckige Lokal am Naschmarkt und schon allein damit etwas Besonderes. Zweitens – das coole und urbane Konzept mit orientalisch angehauchter Speisekarte passt sehr gut in die bunte Welt des Naschmarkts und seiner Klientel. Mein gestriger, zweiter Besuch im Neni hat wiedermal bestätigt: Neni ist einfach ein cooles Lokal, mit tollem Flair, kreativer Küche und vernünftigen Preisen. Meine Empfehlung: der Avocadosalat mit Kichererbsen und Garnelen. Ein Traum ( und das für 8,50 Euro…). Das Service war trotz (oder vielleicht sogar gerade wegen) zweimaliger verheerender Kritiken im Samstags Freizeitkurier sehr bemüht, sehr flott und extrem freundlich. Scheint fast so, als ob man sich die Kritik wirklich zu Herzen genommen hat. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen und hoffe dass ich auch beim nächsten Besuch nicht enttäuscht werde
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Kategorien: Summer in the City
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Ein wunderschöner Spätsommerabend - da hat man doch Lust ein wenig im Grünen zu sitzen. Am besten beim Heurigen, und zwar bei einem wo nicht nur Touris sind. Als besonderen „Geheimtipp“ hab ich schon öfters vom Zawodsky im 19. Bezirk gelesen – etwas abseits der üblichen Heurigenpfade Grinzings – nahe des „Kaasgrabens“. Schon alleine die Gegend rundherum ist sehenswert – ringsum Weinberge und eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt. Zweifelsohne zählt der Zawodsky zu den schönsten Heurigengärten Wiens, was ich durchaus bestätigen kann. Man sitzt teilweise mitten in den Weingärten oder einfach romantisch unter einem alten Kirschbaum. So schön der Heurige draußen ist, so wenig wurde leider in die Innenräume investiert. Daher mein Tipp: am besten nur bei Schönwetter! Der „USP“ (Unique Selling Proposition) mit dem schönen Garten dürfte allerdings so erfolgreich sein, dass der Heurigen zwar stets gut besucht ist (ohne Reservierung keine Chance!) aber dass mitunter das Service und das Buffet darunter leidet. Letzten Freitag stapelten sich bereits um 19 Uhr auf allen Tischen Geschirr und Gläser… leere Weingläser wurden mitunter nur nach mehrmaligen Bittegesuchen nachgefüllt. Das Heurigenbuffet sah schon gegen 19.30 ziemlich „abgeräumt“ aus – Klassiker wie Schweinsbraten oder Emmentaler waren bereits aus. Fazit: der Garten ist wirklich sehr schön und einzigartig, Buffetangebot und -vielfalt sowie Service können dem leider nicht gerecht werden. Am besten also nur Garten genießen und wenig Hunger mitbringen…
Kategorien: Wein und Co
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